GEWO Genossen

für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums

Parteien und Verbände zum Mangel an bezahlbarem Wohnraum


11,4 Millionen Menschen in Deutschland oder 14 % der Bevölkerung lebten im Jahr 2019 in durch ihre Wohnkosten überlasteten Haushalten (die mehr als 40 % des Einkommens für Wohnen ausgeben mussten, Statistisches Bundesamt 2020) Was sagen die Parteien, die Politiker und die Verbände dazu?

Soziale Plattform Wohnen

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis. Doch es mangelt es zunehmend an bezahlbarem und würdigem Wohnraum. Der Paritätische Gesamtverband setzt sich mit anderen Verbänden für eine soziale Wohnungspolitik ein, die gutes Wohnen für alle schafft. U.a fordern die Mitglieder:

  • Die Mietpreisbremse verschärfen!
  • Mietpreiserhöhungen im Bestand eingrenzen!
  • Energetische Modernisierungen kostenneutral durchgefühen!
  • die Kostenumlage herkömmlicher Modernisierungen deutlich begrenzen!
  • Bodenbewirtschaftung und Bauen sozial verträglich gestalten!
weitere Infos zur sozialen Plattform Wohnen


Caritas NRW

"Das Thema "Wohnen" ist das übergeordnete Thema mit der größten Sprengkraft in den nächsten Jahren. In den Ballungsräumen frisst die Miete das Familieneinkommen auf. Die Mieten sind heute das, was in früheren Jahrhunderten die Brotpreise waren: Zündschnur am sozialen Sprengstoff." (Caritas NRW Aktuell)
Darum beteiligt sich die Caritas am Aktionsbündnis:

Wir wollen Wohnen!

Schon jetzt können unzählige Menschen in NRW die explodierenden Mieten nicht mehr bezahlen. Das NRW Bündnis “Wir wollen wohnen!” fordert den Erhalt und Ausbau des Mieterschutzes sowie den Erhalt und die Errichtung von mehr bezahlbarem Wohnraum. Dem Vorhabender NRW-Landesregierung aus CDU und FDP, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter ersatzlos zu streichen oder zu verschlechtern, stellt sich das Bündnis entgegen. Die Forderungen des Bündnisses an die Landesregierung sowie die Kommunen in NRW zum Download (pdf):
www.wir-wollen-wohnen.de.
Über 31.000 Unterschriften hat das NRW-Bündnis "Wir wollen wohnen" in 2019 der NRW-Landesregierung überreicht. Video zur Unterschriftenaktion.

Weitere Mitgliedsverbände des Aktionsbündnisses Wir Wollen Wohnen!: Deutscher Mieterbund, DGB NRW, Diakonie NRW , AWO NRW, Sozialverband Deutschland, VDK, Der Paritätische NRW, Caritas NRW und zahlreiche Unterstützer.
Wir Wollen Wohnen - Demo gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung am 6.4.2019 in Köln.

Caritas Studie: Menschenrecht auf Wohnen

Mieterbund: Leitfaden für soziales und bezahlbares Wohnen in Deutschland

Position des paritätischen Wohlfahrtsverbandes zur aktuellen Unterversorgung mit Wohnraum


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu bezahlbarem Wohnraum:

"Wir müssen verhindern, dass unsere Städte zum sozialen Kampfplatz um das Wohnen werden. Das bedeutet: Wir müssen das Wohnen für alle Bürger bezahlbar und unsere Städte für alle lebenswert halten! Wenn Wohnungen fehlen, müssen Wohnungen gebaut werden.
Aber: Für eine bezahlbare Stadt für alle brauchen wir auch Wohnungen mit Mieten um die 6 Euro statt nur jenseits 16 Euro pro Quadratmeter. ...
Der Wohnungsmarkt ist kein Casino, und das Dach über dem Kopf kein Spielchip!
Wenn Mieten deutlich schneller steigen als die Einkommen, wenn Normalbürger sich keine normale Wohnung mehr leisten können, wenn alteingesessene Mieterinnen und Mieter wegen Luxussanierungen ihre Wohnungen verlieren, dann gefährdet das bei vielen das Grundvertrauen in unsere soziale Marktwirtschaft!
Dann gerät auch das Vertrauen in die Leistungskompetenz von demokratischer Politik in Zweifel. Das ist der Zusammenhang von Wohnungspolitik und Demokratie, den wir berücksichtigen sollten."
Quelle: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Dortmund vor dem Deutschen Städtetag
Als Video ab Minute 22:50



Die SPD zu bezahlbarem Wohnen

Bundeskanzler (in spe) Olaf Scholz:

"Wir haben ein Problem mit fehlendem bezahlbarem Wohnraum in Deutschland!
Und deshalb muss etwas getan werden gegen den Mietpreis-Anstieg.... Wir brauchen ein Moratorium, dass die Mieten nicht so schnell steigen, wie dass sonst der Fall wäre."


zum Video in der ARD-Mediathek
Rede am 18. September 2021 in München :
Quelle: Report Mainz, 02.11.21:
Die Mieten in Deutschland explodieren. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp - 2 Millionen Wohnungen fehlen.
Rede von Olaf Scholz im Vorwärts
SPD Fraktion im Bundestag: Bezahlbares Zuhause
SPD: Mietenstopp jetzt!
Wohnen darf kein Luxus sein! Das ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Die dramatische Lage am Mietmarkt zeigt: Wir brauchen eine echte Mietenwende! Wir fordern: Mietenstopp für fünf Jahre - jetzt!
Fünf Punkte, die die SPD für bezahlbares Wohnen plant


Studie der Hans-Böckler-Stiftung :
Auch außerhalb der Großstädte können sich viele keine passende Wohnung mehr leisten
Andrej Holm, Henrik Lebuhn, Stephan Junker, Kevin Neitzel: Wie viele und welche Wohnungen fehlen in deutschen Großstädten? (pdf) Working Paper Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung, Nr. 63, April 2018.


Mietenwahn & Wohnungsnot: Was tun unsere Politiker?

Hohe Mieten, kaum Wohnraum und immer weniger Sozialwohnungen – die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt ist brutal angespannt. Doch was tut eigentlich Bauminister Horst Seehofer und die Bundesregierung dagegen? Und welche Mittel helfen wirklich? Mietendeckel oder doch private Investoren? Darüber wurde im Bundestag heftig gestritten.

Hier oder direkt auf funk.net ansehen: Mietenwahn & Wohnungsnot


NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU): Den Wohnungsmarkt ins Gleichgewicht bringen

In Nordrhein-Westfalen ist in den Ballungsgebieten der Wohnraum knapp. Was die Landesregierung dagegen tun will, fragt Michael Brocker die NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) im WDR5 Westblick-Interview (15.7.20).

zum Podcast in der WDR-Mediathek



Die Grünen fordern bezahlbare Wohnungen

"Alle Menschen, auch mit kleinen oder normalen Einkommen, sollen bezahlbar gut wohnen können. Wir wollen den sozialen Zusammenhalt stärken, mit viel mehr günstigen Mietwohnungen, einem starkem Mietrecht und einer neuen Wohngemeinnützigkeit."



Wir sind Mitglieder der GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG, die sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen.
Wir setzen uns insbesondere für den Erhalt der Häuser in der Angerstraße 17-29 ein.

u.a. weil die Wohnungen bezahlbar sind und in einem Preissegment liegen, in dem der Wohnungsmangel am größten ist.


Machen Sie mit!


Entwicklung der Wohnungsnot

Wohnungsmarkt und Wohnungsmangel

Wohnungen in einem Preissegment, in dem der größte Mangel herrscht, dürfen nicht abgerissen werden.

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Häuser in der Angerstraße

Die Häuser in der Angerstraße

Viel wurde schon renoviert und investiert.

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Angerstraße Tor zur Eyhof-Siedlung

Eyhof-Siedlung

Die Angerstraße ist Tor zur sowie Teil der Eyhof-Siedlung.

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Petition zum Erhalt der Eyhof-Siedlung

Online-Petition

zum Erhalt der Eyhof-Siedlung in Essen jetzt unterzeichnen!

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Modernisieren statt Abreißen

Modernisieren statt Abreißen

Ziel und Förderprogramm der NRW Landesregierung.

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Parteien und Verbände zur Wohnungsnot - Soziale Plattform Wohnen

Parteien und Verbände

zum Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland

Mehr Infos
Nord-Süd-Gefälle in Essen

Essens Nord-Süd-Gefälle

Die Stadt Essen kämpft gegen das Nord-Süd-Gefälle. Ein Abriss der Häuser in der Angerstraße würde das Nord-Süd-Gefälle in Essen durch Gentrifizierung weiter verschärfen.

Mehr Infos
Kinderfreundliche Wohnanlage

Kinderfreundliche Wohnanlage

Wohnungen, die sich auch Familien mit normalem Einkommen sowie 2 Kindern leisten können und Platz für Kinder.

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Verwaltung der GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG

GE-WO-Verwaltung

Strategie, Servicequalität und Kosten der GE-WO-Verwaltung und des Vorstandes aus unserer Sicht.

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Vertreterversammlung der GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG

GE-WO-Vertreterversammlung

Vertreter, Aufsichtsrat, Ausschüsse, Anträge, Abstimmungen, Beschlüsse.

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Wohnungsgenossen und Klimaschutz

Klimawandel und Wohnungsgenossenschaft

Als Wohnungsgenossenschaft das Klima schützen.

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Alter Stolleneingang

Geologie, Stollen und Wasserführung

Geologie, Wasserführung, Zechen und Stollen im Bereich Angerstraße - Hagelkreuz.

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GEWO-Genossen in Deutschland

GEWO-Genossen in Deutschland

Initiativen anderer GEWO-Genossen = Wohnungsgenossenschafts-Mitglieder.

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WIR BLEIBEN ALLE!

Initiativen und Aktionsbündnisse

gegen gegen Gentrifizierung, soziale Verdängung, Mietenwahnsinn und für bezahlbare Mieten.

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