GEWO Genossen

für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums

Wohnungsgenossenschaft und Klimaschutz

Klimawandel

Wir wissen es schon lange – sehr lange.
Das erste Mal, als die Menschheit umfassend Kenntnis erlangte von wissenschaftlich fundierten Informationen zur Umweltproblematik und seine voraussichtlichen Veränderungen der Bevölkerung, der natürlichen Ressourcen und der Umwelt auf unserer Erde – prognostiziert bis zum Ende des 20. Jahrhunderts – das war im Jahr 1980, zusammengetragen im sogenannten „GLOBAL 2000“- Bericht an den damaligen US-Präsidenten Carter und präsentierte die Ergebnisse aus drei vorausgegangenen Jahren intensiver Untersuchungs- und Forschungsarbeit.
Die Schlussfolgerungen, die aus den seinerzeit vorliegenden Untersuchungsergebnissen resultierten, waren schon damals, also vor nunmehr 40 Jahren, beunruhigend und deuteten bis zum Jahre 2000 auf ein Potential globaler Probleme von alarmierendem Ausmaß hin. Heute wissen wir, dass die wichtigsten, damals gewonnenen Erkenntnisse bestätigt sind, bzw. zum großen Teil sogar noch im negativen Sinne übertroffen wurden. Der daraus resultierende globale Handlungsbedarf zur Bewältigung oder zumindest Abmilderung der aufgezeigten Probleme wurde – wenn überhaupt – von den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft nur zögerlich angegangen, mit dem Ergebnis, daß wir uns heute in einer massiven Krisensituation befinden, wodurch letztlich das Überleben der gesamten Menschheit auf unserm Planeten bedroht ist.
Was wir heute noch tun könnten, wäre einen radikalen Paradigmenwechsel unserer gesamten Lebens- und Verhaltensweise zu vollziehen und das unverzüglich. Allerdings befürchte ich, wir werden die sich uns heute stellenden Herausforderungen nicht schultern können. Unsere Gesellschaft ist zerstritten, da wo gemeinsames – solidarisches – Handeln erforderlich wäre. Der Zug ist bereits abgefahren, und die Bremsen funktionieren nicht mehr richtig. Wir könnten den Countdown nur unter allergrößten Anstrengungen vielleicht noch ein paar Jährchen verzögern, mehr aber nicht.
Die Umwelt verändert sich radikal und zwar noch schneller, als urspünglich von den Klimaforschern angenommen. Die globalen Wüstenregionen dehnen sich aus, das Wasser wird knapp, die Lebensumstände der Menschen verschlechtern sich angesichts der stetig steigenden Temperaturen und/oder sonstiger Wetterphänomene sowie anderer Befindlichkeiten. Das gilt auch, wie wir inzwischen merken, auch für unsere Regionen in Mittel- und Osteuropa bis hinauf in die polaren Regionen der Arktis. Welchen Anteil der Mensch an diesen globalen Veränderungen hat, ist inzwischen gar nicht mehr relevant. Entscheidend ist nur noch die Frage, ob wir kurzfristig wirksame Konzepte gegen die bestehenden Mißstände entwickeln können, um wieder zu einer ökologischen Balance zurück zu finden.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, auf allen Handlungsfeldern neue/ andere/ not- wendige Aktivitäten zu entfalten.

Wohnungsgenossenschaft

Unser genossenschaftlicher Aufgabenbereich richtet sich zunächst auf – die Darstellung unserer aktuellen Wohnsituation, bezogen auf die genossenschaftlichen Liegenschaften, unter Berücksichtigung des Wohnumfeldes, insbesondere in städtischen Ballungsräumen sowie - die daraus resultierenden Notwendigkeiten verantwortungsvollen und solidarischen Handelns gem. den genossenschaftlichen Grundsätzen, unter Berücksichtigung der ökonomisch und ökologisch sinnvollen, der aktuellen Entwicklung Rechnung tragenden Entscheidungen zum Wohle der Mitgliedergemeinschaft. In diesem Zusammenhang müsste m. E. dem Klimawandel und seinen Auswirkungen deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Klimaschutz durch GEWO Genossen

Was wir als Wohnungsgenossen tun sollten

  • ressourcenschonend, klimaschützend Bauen
  • Verzicht auf Neubauten, wenn bereits vorhandene, in ihrer Bausubstanz noch gut nutzbare Liegenschaften saniert werden können
  • Verzicht auf fossile Energieträger und (verstärkte) Nutzung erneuerbarer Energieträger
  • Umweltschutz durch Erhaltung unbebauter Flächen (Gärten, Wiesen, usw.), Vermeidung der Verödung von Vorgärten
  • Schutzmaßnahmen in Wohnungen zur Vermeidung von Hitzestau
  • Maßnahmen gegen drohende Wasserknappheit und zunehmende Verödung durch lang andauernder Trockenheit, wie z.B. die Anlage von Wasserspeichern

GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG und Klimaschutz

Auf alle Fragen, der angesprochenen Themenkomplexe, die m. E. oberste Priorität genießen, hat der Vorstand bis heute keine (zufriedenstellende) Antworten geliefert. Da die Zeit drängt, können wir uns weiteres Abwarten nicht mehr leisten. Weil hier aber dringender Handlungsbedarf geboten ist, rufe ich hiermit alle Genossenschaftsmitglieder, und insbesondere alle neu in die Vertreterversammlung gewählten Mitglieder-Vertreter auf, sich aktiv in die Arbeit unserer Genossenschaft im Sinne des Klimaschutzes einzubringen, da nur wir alle gemeinsam die vor uns liegenden Aufgaben werden meistern können.

Werner Weber
(Mitglied der GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG seit dem 01. September 1998)



Schluss mit Abreißen! Ist Sanieren die bessere Alternative

In der Bauwirtschaft entstehen mehr Treibhausgase als durch den gesamten Verkehr. 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland gehen auf die Baubranche zurück. Und über 54 Prozent unseres Abfalls sind der Baubranche zuzuschreiben. Wie kann man die Lebensqualität erhöhen und zugleich umweltverträglich bauen und wohnen? Das Fragen sich seit einiger Zeit die Macher von "Architects for future" - einer Initiative für nachhaltiges Bauen.
19.05.2020 Norbert Haberger für Capriccio ∙ BR Fernsehen

Schluss mit Abreißen!

Hier oder auf Youtube ansehen: Schluss mit Abreißen! Ist Sanieren die bessere Alternative?
Normen und Merkblätter für historische Bausubstanz: https://www.wta-international.org/de/





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