GEWO Genossen

für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums

Mitglieder der GE-WO für bezahlbaren Wohnraum

Wir sind Mitglieder der GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG und Genossen anderer GEWOs,
die sich für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums einsetzen.
Wir setzen uns insbesondere für den Erhalt der Häuser in der Angerstraße 17-29 in Essen ein.

weil

  • die Wohnungen bezahlbar sind und in einem Preissegment liegen, in dem der Wohnungsmangel am größten ist.
  • in letzter Zeit viel Arbeit, Zeit und Geld der GE-WO wie auch der Bewohner investiert wurde, um die Wohnungen mit langfristiger Perspektive zu renovieren. Ein Abriss wäre Geldverschwendung und ein Skandal!
  • die Bausubstanz zwar alt, aber an sich gut ist. Was noch veraltet ist, lässt sich technisch sowie wirtschaftlich mit vertretbarem Aufwand erneuern. Dies belegen die anderen Häuser der Eyhof-Siedlung.
  • der Abriss auch unvereinbar ist mit der Zielvereinbarung zur energetischen Sanierung u.a. von Mehrfamilienhäusern aus den Baujahren vor 1919 bis 1968, mit dem Ziel schädliche Treibhausgase zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen, die die die GE-WO Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG, die Energieversorgung Oberhausen AG, die Stadt Oberhausen u.a. 2019 unterzeichnet haben. Abriss und Neubau würden einen sehr großen CO2-Ausstoß und sehr viel Abfall verursachen.
  • die Wohnungen und die Gartenanlage familienfreundlich sind und Kindern Platz bieten.
  • ein Abriss und großer Neubau ein massiver Eingriff in die geologische Hanglage und Wasserführung zwischen Angerstraße und Hagelkreuz ist, der mit hohen Risiken und Schadenersatzforderungen der Anwohner an die GE-WO verbunden wäre. Als haftende Mitglieder der GE-WO sind wir nicht bereit, diese finanziellen und juristischen Risiken zu tragen.
  • ein Abriss dem Ziel der NRW-Landesregierung „Modernisierte Gebäude zu bezahlbaren Mieten“ und der steuerfinanzierten Initiative Prima Klima Wohnen zuwider laufen würde.
  • ...

Ein Abriss der Häuser durch die GE-WO wäre ein Bruch der Versprechungen, die den Bewohnern zum Zeitpunkt ihrer Investitionsentscheidungen gemacht wurden und ein Skandal!

Wir sagen: Schluss mit Abreißen!


Nachrichten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu bezahlbarem Wohnraum:

"Wir müssen verhindern, dass unsere Städte zum sozialen Kampfplatz um das Wohnen werden. Das bedeutet: Wir müssen das Wohnen für alle Bürger bezahlbar und unsere Städte für alle lebenswert halten!
Wenn Wohnungen fehlen, müssen Wohnungen gebaut werden.
Aber: Für eine bezahlbare Stadt für alle brauchen wir auch Wohnungen mit Mieten um die 6 Euro statt nur jenseits 16 Euro pro Quadratmeter. ...
Der Wohnungsmarkt ist kein Casino, und das Dach über dem Kopf kein Spielchip!
Wenn Mieten deutlich schneller steigen als die Einkommen, wenn Normalbürger sich keine normale Wohnung mehr leisten können, wenn alteingesessene Mieterinnen und Mieter wegen Luxussanierungen ihre Wohnungen verlieren, dann gefährdet das bei vielen das Grundvertrauen in unsere soziale Marktwirtschaft!
Dann gerät auch das Vertrauen in die Leistungskompetenz von demokratischer Politik in Zweifel. Das ist der Zusammenhang von Wohnungspolitik und Demokratie, den wir berücksichtigen sollten. ""
Quelle: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Dortmund vor dem Deutschen Städtetag
Als Video ab Minute 22:50



Petition zum Erhalt der Eyhof-Siedlung

Petition zum Erhalt der Eyhof-Siedlung in Essen

Unterzeichnen Sie jetzt!


Initiative für den Erhalt der Stadtwaldsiedlung wächst

Der Vorstand der GeWo-Wohnungsgenossenschaft will alte Häuser in Essen-Stadtwald abreißen und ersetzen. Experten plädieren für den Erhalt der historischen Siedlung und finden Unterstützer.
WAZ -Artikel vom 2020-07-24


Experten fordern Erhalt von historischer Essener Siedlung

Das Torhaus ist der Zugang zur Eyhof-Siedlung.Kunsthistoriker Johannes von Geymüller und Jurist Gerd-Ulrich Kapteina setzen sich für den Erhalt der Häuser an der Angerstraße in Essen-Stadtwald ein..
WAZ -Artikel vom 2020-06-18

„Der Abriss der Häuserzeile (Angerstr. 17-29) wäre eine Katastrophe. Er würde die komplette Symmetrie der Siedlung zerstören, die kurz nach der denkmalgeschützten Gartenstadt Margarethenhöhe erbaut wurde und architektonisch einen durchaus vergleichbaren Stellenwert einnimmt“, erklärt der Kunsthistoriker Johannes von Geymüller, der Mitglied im Arbeitskreis Essen 2030 ist und sich umfassend mit der Entstehungsgeschichte der Eyhof-Siedlung beschäftigt hat.
„Der Abriss der Häuserzeile könnte der Beginn einer städtebaulichen Katastrophe sein und weitere Eingriffe nach sich ziehen“, befürchtet von Geymüller. (Artikel in der WAZ vom 18.06.2020)


Abrisspläne: Essener Mieter haben Angst um Ihre Wohnungen.

Der Vorstand der GeWo-Wohnungsgenossenschaft plant Abriss und Neubau von 100 Jahre alter Siedlung in Essen-Stadtwald. Die Bewohner wollen ihr Zuhause nicht aufgeben.
WAZ -Artikel vom 2020-06-04

Artikel in der IKZ


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Wohnungen in einem Preissegment, in dem der größte Mangel herrscht, dürfen nicht abgerissen werden.

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Die Angerstraße ist Tor zur sowie Teil der Eyhof-Siedlung.

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zum Erhalt der Eyhof-Siedlung in Essen jetzt unterzeichnen!

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gegen gegen Gentrifizierung, soziale Verdängung, Mietenwahnsinn und für bezahlbare Mieten.

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